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Rechtliches

Datenschutzerklärung

Stand: August 2026. Gilt für app.qrdo.at und alle künftigen Qardo-Domains.

1. Verantwortlicher

Mathias Jenny (xiit.at)
Dorfstraße 25, 6800 Feldkirch, Österreich
E-Mail: kontakt@xiit.at

2. Welche Daten wir verarbeiten

Konto

Bei der Registrierung verarbeiten wir deine E-Mail-Adresse und ein sicher gehashtes Passwort (Argon2id — das Klartext-Passwort selbst wird nie gespeichert). Rechtsgrundlage: Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), da ohne Konto kein Profil verwaltet werden kann.

Profil

Name, Bio, Avatar-Bild-URL, Links und je nach gewähltem Profiltyp zusätzliche Felder (z. B. Firma/Position bei Business-Profilen, Alter bei Dating-Profilen). Diese Daten trägst du selbst ein und kontrollierst sie vollständig über dein Dashboard.

Wichtig: Sobald ein Code aktiv ist, sind die Profildaten für jeden sichtbar, der den zugehörigen QR-Code scannt oder die Profil-URL kennt — das ist der Kernzweck des Produkts, keine versehentliche Offenlegung. Trage hier nur Daten ein, die du öffentlich zeigen willst.

Cookies

Wir setzen zwei technisch notwendige Cookies im Dashboard-Bereich (nicht auf der Scan-/Landingpage): ein Session-Cookie (HttpOnly, hält dich eingeloggt) und ein CSRF-Schutz-Cookie. Beide sind für den Betrieb des Dienstes erforderlich und benötigen nach § 165 Abs. 3 TKG 2021 keine Einwilligung. Die Landingpage selbst setzt keine Cookies, kein LocalStorage und kein Fingerprinting.

Scan-Statistik

Wenn dein Code gescannt wird, zählen wir das ausschließlich auf Landesebene — nie Ort, Koordinaten oder Uhrzeit. Deine IP-Adresse wird dafür nie gespeichert: Wir bilden kurzzeitig einen SHA-256-Hash daraus und zählen diesen Hash in einer probabilistischen Zählstruktur (HyperLogLog) in unserem Zwischenspeicher (Redis) — aus einer solchen Struktur lässt sich mathematisch keine einzelne IP-Adresse mehr herauslesen. Dieser Zwischenwert läuft spätestens nach 30 Tagen automatisch ab. In unserer dauerhaften Datenbank landen anschließend ausschließlich aggregierte Zahlen (Land, Datum, Gesamtanzahl) — nie eine IP-Adresse, ein Hash oder ein einzelner Scan-Datensatz. Für die Länderzuordnung nutzen wir die frei lizenzierte Datenbank „DB-IP Country Lite" (db-ip.com).

Rate-Limiting

Zum Schutz vor Missbrauch (z. B. massenhaften Login-Versuchen) speichern wir IP-Adressen kurzzeitig (Minuten) in einem Zwischenspeicher (Redis). Diese Daten werden automatisch gelöscht und nicht dauerhaft aufbewahrt. Rechtsgrundlage: berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) an einem funktionierenden, missbrauchsfreien Dienst.

Fundmeldungen und anonyme Nachrichten

Bei Codes vom Typ „Verloren & Gefunden“ kann eine fremde Person, die den Code scannt, dem Besitzer eine Meldung schicken — über die Seite „Gefunden melden“. Dabei verarbeiten wir ausschließlich, was diese Person selbst einträgt: den Text der Nachricht sowie, jeweils freiwillig und nur nach eigenem Antippen, eine Ortsbeschreibung, den vom Gerät bestimmten Standort, ein Foto und Kontaktdaten (Name, Telefon oder E-Mail). Nichts davon ist Pflicht außer der Nachricht selbst; der Standort wird nie automatisch beim Öffnen der Seite abgefragt.

Aus hochgeladenen Fotos entfernen wir die eingebetteten Metadaten (EXIF) und damit auch die Ortsangabe der Kamera: Das Bild wird vollständig neu berechnet, gespeichert werden nur die Bildpunkte. Ein Aufnahmeort gelangt also nur dann zu uns, wenn er über den Standort-Knopf ausdrücklich mitgeschickt wurde.

Die Meldung ist für den Besitzer des Codes bestimmt und wird ihm angezeigt — er ist damit Empfänger dieser Daten und in der Regel eine Privatperson, kein von uns beauftragter Dienstleister. Was darüber hinaus weitergegeben wird: nichts. Die beiden Seiten schreiben über diese Seite miteinander, ohne die E-Mail-Adresse der anderen zu erfahren. Der Besitzer erhält eine Benachrichtigungs-E-Mail, dass eine Meldung eingegangen ist. Hat die meldende Person einen Namen angegeben, steht er darin; der Inhalt der Nachricht bewusst nicht. Die IP-Adresse des Melders speichern wir nicht bei der Meldung — sie wird nur kurzzeitig für den Missbrauchsschutz verwendet (siehe „Rate-Limiting“).

Damit die meldende Person später die Antwort lesen kann, legt ihr Browser eine Zugangskennung ab. Bei uns liegt davon nur ein Hashwert (SHA-256) — aus ihm lässt sich die Kennung nicht zurückrechnen. Ohne E-Mail-Adresse gilt: Wer diese Kennung verliert (etwa durch Löschen der Browserdaten), hat keinen Zugriff mehr auf das Gespräch.

Gibt die meldende Person freiwillig eine E-Mail-Adresse an, verwenden wir sie für genau zwei Nachrichten an sie selbst: eine Bestätigung direkt nach der Meldung, mit einem Link zurück ins Gespräch, und eine Benachrichtigung, sobald der Besitzer antwortet. Der Link in der Antwort-Benachrichtigung gilt sieben Tage und lässt sich nur einmal verwenden; auch von ihm liegt bei uns nur ein Hashwert. Die Adresse wird für nichts anderes genutzt — keine Werbung, kein Newsletter — und mit dem Gespräch nach 90 Tagen gelöscht.

Rechtsgrundlagen: berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) an der Rückgabe verlorener Gegenstände — das Interesse beider Seiten — für die Übermittlung der Meldung selbst; Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) für die freiwilligen Zusatzangaben Standort, Foto und Kontaktdaten, die durch das Ausfüllen bzw. Antippen erteilt wird. Eine einmal abgeschickte Meldung kann die meldende Person nicht selbst zurückziehen; sie kann uns aber jederzeit zur Löschung auffordern (siehe „Deine Rechte“).

Der Besitzer kann ein Gespräch beenden oder den Absender sperren. Danach sind über dieselbe Zugangskennung keine weiteren Nachrichten an diesen Code möglich.

3. An wen wir Daten weitergeben

E-Mail-Versand (Bestätigungs-/Reset-Mails) läuft über unseren eigenen, selbst betriebenen Mailserver (xiit.at) — kein externer E-Mail-Dienstleister ist eingebunden, keine zusätzliche Auftragsverarbeitung dafür nötig.

Eine Weitergabe an weitere Dritte oder zu Werbezwecken findet nicht statt.

4. Speicherdauer und Löschung

Löschst du dein Konto, werden Profildaten entfernt und ein damit verbundener Code fällt in den Zustand „nicht beansprucht" zurück — er wird nicht gelöscht, sondern bleibt reaktivierbar (der physische Code selbst, egal ob auf einem Produkt oder selbst ausgedruckt, existiert schließlich weiterhin). Ereignis- und Prüfprotokolle werden aus Nachweis- und Sicherheitsgründen unveränderlich geführt und bleiben auch nach einer Kontolöschung bestehen. Nach 12 Monaten entfernen wir daraus automatisch jeden Personenbezug — Konto-Kennungen, E-Mail-Adressen und Namen. Übrig bleibt nur, was wann mit einem Code geschah.

Fundmeldungen und die dazugehörigen Nachrichten und Fotos löschen wir automatisch 90 Tage nach der letzten Nachricht im jeweiligen Gespräch — eine tägliche Routine erledigt das, unabhängig davon, ob sich jemand anmeldet. Wird im Gespräch weitergeschrieben, beginnt die Frist neu. Löscht der Besitzer sein Profil oder sein Konto, verschwinden die Meldungen zu diesem Code mit.

5. Deine Rechte

Du hast jederzeit das Recht auf:

Wende dich dafür an kontakt@xiit.at. Außerdem hast du das Recht, dich bei der österreichischen Datenschutzbehörde zu beschweren: Barichgasse 40–42, 1030 Wien, www.dsb.gv.at.

6. Sicherheit

Übertragung ausschließlich verschlüsselt (HTTPS/TLS). Passwörter werden nie im Klartext gespeichert. Der Zugriff auf Konten anderer Nutzer ist auf Datenbankebene technisch unterbunden (Row-Level Security), nicht nur durch Anwendungslogik.